Te Anau

…so heute an meinem letzten Arbeitstag schaff ich es endlich, euch ein paar Eindruecke von TeAnau, auch das farbenintensivste Paradies genannt…fuehl mich hier echt wohl und die Leute in meiner Unterkunft sind mir in den 4 Wochen echt ans Herz gewachsen, ist wie eine kleine Familien, wir kochen manchmal zusammen, haben parties, es gibt immer jemanden zum Ratschen…schee isses und gefeiert haben wir auch ziemlich…
Aber morgen gehts weiter in Richtung Gletscher, da treff ich dann nochmal Tina und dann heisst es Agathe verkaufen! Hab sie schon online gestellt…http://www.trademe.co.nz/Browse/Listing.aspx?id=211075384
BIS GANZ BALD!!!

TUT MIR LEID, das mit dem Bilder hochladen geht 1000 Jahre und dann macht er es erst nicht…SORRY!!!

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Martina is skydiving today….

Haltet die Daumen, dass heute das Wetter passt, dann geh ich naemlich in die Luft, mach nen Rundflug in den Fiorden und spring einfach ausm Flugzeug raus….Bin so aufgeregt…wie koennt es auch anders sein!

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ein Schwank aus Martinas Leben in Neuseeland

letztens lief eines Morgens das Fruhestuecksfernsehen und da war natuerlich Sport angesagt (die Nachrichten bestehen hier zu 70% aus Sport, der Rest wird von der Wettervorhersage eingnommen). Ich dachte zuerst, es waere Fussball, aber die haben den Ball mit den Haenden festgehalten und da hab ich mich gefragt, was ist denn das und bevor ich auch nur einen Moement daran verschwendet habe, mein Gehirn auf ON zu stellen, hatte ich auch schon meinen Tischnachbarn, einen etwas aelteren Neuseelaender gefragt, ob er denn wisse , was die da spielen…den Blick haette ihr sehen muessen. Der war so verdattert, dass er nur “That’s Rugby” rausgebracht hat. Und ich waere fast in den Boden versunken. Jetzt bin ich doch schon ganze 6 Monate in diesem schonen Land und kann noch nicht mal den Nationalsport erkennen, wenn er ganz offensichtlich im Fernsehen laeuft…. Das ist, als wenn Du in Deutschland nicht weisst, was Fussball ist! Noch schlimmer, als wenn Du in Muenchen nicht weisst, was das Oktoberfest ist!
Aber o.k., das war wieder typisch ich!

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Unglaublich aber wahr…das war der KEPLER D/TRECK

…hier kommt ein UPDATE!
Ich weiss, ich war in letzter Zeit ziemlich faul, was aber nicht daran lag, dass ich keine Lust hatte oder keine Zeit (busy ist in Neuseeland glaub ein Fremdwort), ich war in der Wildnis! Fast immer! Ja genau!
Also, nachdem Michael nach Hause gefahren war und ich den ersten Schock des Alleinseins ueberlebt hatte (auch Dank Tinas Unterstueztung) habe ich mir ein Herz gefasst und bin habe mich fuer 4 Tage ganz alleine in die Wildnis geschlagen. Und wenn ich heute auf meine 4 Tage KEPLER TRACK zurueck schaue, bin ich noch immer stolz auf mich. Die 4 Tage haben so unspektakulaer angefangen, wie so ein Bushwalk in Neuseeland nun mal ist: 4 Stunden mit schwerem Rucksack auf der Ebene und einem Pfad der breit genug fuer Rollstuhlfahrer ist, durchn Wald um am Ende des Tages auf einem runtergekommenen Campingplatz mit mind. 1 Million Sandflies meine Herbert aufzuschlagen. Auf der zweite Tag war wenig spektakulaer, zwar hatte ich mit meinem fast 20 kg-Rucksack fast 1000 hm zu erklimmen, aber am Ende des Tages (halb zwei) war da eine Huette mit einem festen Dach, das auf mich wartete, was auch gut war, denn es kam ein Sturm auf, der mich samt Herbert sonst bestimmt davon geblasen haette. Nach der Besichtigung der Hoehlen, was schon ziemlich spektakulaer war (Bilder folgen) hat dann zum Sturm auch noch heftiger Regen eingesetzt, der die ganze Nacht und den ganzen naechsten Tag nicht aufhoeren sollte. Die Entscheidung, am einzigen “alpinen”Tag dieses Tracks bei Sturm (und wenn ich Sturm schreibe, meine ich Sturm…obwohl der Ranger auf der Huette gemeint hat, ja, ich habe recht, es gehe ein Wind (der mich samt Rucksack staendig vom Track geworfen hat)) und petischendem Regen, dass man haette meinen koennen, es hagle, so weh hat der Regen im Gesicht getan. Ich also schon drauf und dran umzudrehen, da mir dieses Unterfangen nicht nur sinnlos, sondern auch ziemlich gefaehrlich vorkam. Aber die Gruppe, in der ich losgegangen bin, hat mich staendig angetrieben. Als wir dann an einem Punkt angekommen waren, wo ein Sidetrack auf einen 10 Min.-Abstecher aufn Gipfel moeglich war, war mir klar: die Neuseelaender haben eine Meise. Die sind naemlich wirklich da hoch. Man hat nichts gesehen, es hat geregnet und gestuermt, der Weg war nun auf den Gipfel keine Autobahn mehr sondern eher ein in der Wetterlage zu erahnender Steig…aber klar, geht man da hoch. Als ich dann ziemlich verdutzt gefragt habe, warum bekam ich zur Antwort: damit Du oben warst…that’s what we do in NZ…aha, na dann.
Langer Rede kurzer Sinn, ich hab den Tag dann dank zwei emergency sheltern ueberlebt (von dort gibt es sogar Fotos…sonst habe ich mich in den Sturmfluten nicht getraut, meine neue Kamera rauszuholen, die waere mir doch sonst auch sofort baden gegangen…)und auch die Nacht im Zelt (muss ich erwaehnen, dass es arschkalt und nass war)! Ich habe mich also gefuehlt wie ein echter Held. Und da ich meine zwei Leidensgenossen Judith und Volker dann am letzten Tag (an dem wir strahlendblauen Himmel hatten und – was auch sonst – einen Bushwalk vor uns hatten) mit zum Parkpaltz gezogen hatten (musst immer vorne als Zugpferd laufen, da die beiden ziemlich Schmerzen hatten Judith Blutblasen und Volker ist wg. krasser Knieprobleme dahergekommen wie ein alter Mann und das obwohl er erst 29 ist, da hab ich mich gleich wieder mit meinen 30 Jaehrchen top fit gefuehlt). So, wenn also jetzt noch jemand bei meinen Bandwurmsaetzen durchblickt, dann erkennt er sofort: die Martina ist eine echte Outdoorqueen, die auch stuermischer Regen in hochalpinem Gelaende nicht davon abbringen kann, abends im Zelt zu uebernachten…(hab ich erwaehnt, dass es arschkalt war? da hab ich mir ne Waermflasche gebastelt – ja, praktisch wird se auch ausgebildet)…

So, also zu eurer Info, ich werde Euch jetzt wieder ab und zu ein paar Beitraege schreiben, die Highlights des letzten Monats und wenn ich die Zeit finde sogar noch ein paar Eintraege und Fotos von der tollen Zeit mit Michael reinstellen…warum? Ich habe einen neunen Job, den ich morgen antrete: ich werde fuer 3-4 Wochen aufm Campingplat in Te Anau arbeiten wo ich, haltet euch fest, welch Luxus: ein Einzelzimmmer habe! Ich bin der gluecklichste Mensch auf Erden. Ausserdem muss ich mir keinen Fuss rausreissen, sind nur 5-6 Stunden Arbeit/Tag. Da bleibt mir also noch genug Zeit, mein Alpencross-Training jetzt echt in Angriff zu nehmen und die geplanten 4 kg (hab ich echt vor 4 kg) abzunehmen….mal sehen, ambitioniertes Ziel, das ich mir da im januar gesetzt habe, aber ich muss, ihr werdet das auf den bilder sehen, die ich im Laufe der Woche noch einstelle (wobei ich nautuerlich nicht die unvorteilhaftesten einstelle…)! So genug fuer heute, ihr sollt ja auch noch was arbeiten…Gell Frau Dressler!

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Weihnachten 2008

Weihnachten mit Pamela, Shay, Tina und einer Oceane irgendwo in auf einer Farm in Neuseeland

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Abel Tasman National Park 4-Tages-Track

So, jetzt kommen wenigstens mal die Bilder von meinem ersten 4-Tages-Track im Abel Tasman National Park. Das war schon vor Weihnachten… aber immer noch so schoene Erinnerungen! Toll, oder?

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wwoofing…laaaaangweiliger gehts nicht…oder?

Bin in Waimate beim wwoofen! WO? Ja, das frag ich mich auch! Das hier ist ein Ort, der wirkt so eingeschlafen, ungefaehr so wie Deppenhausen (fuer die, die da schon mal durchgefahren sind)!
Warum in aller Welt denken denn die wwoof-Hosts, dass die wwoofer keine saubere unterkunft brauchen. Also ich hoffe nur, mein Haus faellt mir bald nicht ueber dem Kopf zusammen! musste gestern erstmal wenigstens den groebsten Dreck wegmachen, wahrend meine Hostfamily in einem super schoenen neuen Mud-Brick-Haus wohnt und ganz auf Umwelt ohne Abwassersystem und Anschluss an die oertliche Stromversorgung auskommt. Naja, nett sind sie ja schon, aber wohl fuehlen tu ich mich mal noch nicht. War eben im Information Center, hier gibt es sogar ein “very interesting museum”. Ob ich mir das antun muss??? Ich werde jetzt auf jeden Fall noch bis Samstag bleiben, denn am Freitag kommt wohl noch ein amerikanisches Paerchen, vielleicht wird es dann ja spannender. Wenn nicht, such ich am Samstag das Weite, sonst dreh ich hier durch. Bin heute nacht uebrigens fast erfroren. in diesem Haus wird es kaelter als in meinem Zelt….

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It is a holiyear!

kaum vergeht ein Monat, schon komm ich mal wieder dazu ein Hallo nach Hause zu schreiben…ich weiss, es tut mir leid, aber wenn es hier auch so viel zu erleben gibt und ich seit Michael da ist auch so gar nicht ins Internet komme!
Heute habe ich den Nachmittag frei bekommen, da Michael im Airforce-Museum ist und ich mir das also nun wirklich nicht antun muss und da kann ich endlich mal wieder der Online-Lust froehnen und euch nen kurzen Uptdate hinterlassen. Bilder gibt es leider wieder keine, die sind naemlich nicht dabei im Internetcafe. Ach ja, meine Kamera liegt eh zum trocknen “zu Hause” da ich sie mal wieder ertraenkt habe, zwar auch im Rucksack, diesesmal aber von innen, beim Biken war die Wasserflasche wohl etwas undicht und ich dachte mir eine ganze Zeit immer nur, oh, das ist ja mal angenehm, irgendwas spritzt da immer vom Rad an meine Beine und das tut ja gut in der Hitze…hat ziemlich lange gedauert, bis ich geschnallt habe, dass die Wasserflasche sich eben im meinen Rucksack ergiesst…..mal sehen, ob sie es dieses mal wieder ueberlebt…im moment trocknet sie auf jeden Fall!

Ja, also die letzte Zeit war ziemlich voll mit Eindruecken, da Michael und ich die Nordinsel und den noerdlichen Teil der Suedinsel im Schnellverfahren gemacht haben und wir dann schon nach gut 2 Wochen so platt waren, dass wir nun beschlossen haben, im schoenen Vorort von Christchurch sumner zu bleiben und es uns hier noch so richtig gut gehen zu lassen. Hatten die letzten 3 Tage bikes und ich habe mal gemerkt, wie unfit ich bin. Hier kann man direkt aus der Stadt losradeln und die haben hier auch echt tolle Trails, auch wenn wir diese aufgrund des mangelhaften Kartenmaterials manchmal verpasst haben.
Deshalb habe ich nun auch einen ganz festen Plan fit zu werden. Fuer August steht ja ein Alpencross mit Tatjana, Katja und Nina (hoffe, der steht noch?)an, und da muss ich noch ganz schoen trainieren. Erste Konsequenz ist, aufhoeren, Alkohol zu trinken, vielleicht ein, zwei oder drei Kilo abzunehmen und schon mal die Grundlage fuer das Fahrradtraining, das ja zwecks lack of bike hier noch nicht starten kann, zu Fuss zu legen.

Aber jetzt mal zu der Reiseplanung: es gibt keine! Diese Kategorie ist im Moment leer….. naechsten Freitag (23. Januar) fliegt Michael zurueck und ich weiss noch nicht so genau, was ansteht. Habe heute mal ein paar wwoofing-Plaetze mehr halbherzig angeschrieben, mal sehen, wenn da was bei rauskommt, bleibe ich noch ein bisschen hier in der Umgebung Christchurch (wo es so viele Rennradler und auch MTBer gibt), wenn nicht, werde ich mal meine Reise Richtung Sueden angreifen und dort die Naturwunder der Souther Alps, Fiordlands, Catlins…usw. bestaunen und erwandern!

Dann bin ich estmal alleine! Mal sehen wie lange! Drueckt mir die Daumen, dass ich nicht von den Pinguinen gefressen werde! Oder den Seeloewen!

Eure Martina

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Merry Christmas…

..an alle, die dieses Jahr traditionell das Weihnachstfest zu Hause begehen.
Mein Weihnachtsfest war dieses Jahr erwartungsgemaess etwas anders und hat sich dann auch nicht richtig wie Weihnachten angefuehlt, aber schee wars scho.
Tina, Pamela und ich waren vom 21.-24.12. im Abel Tasman Nationalpark unterwegs, sind von Strand zu Strand gewandert, aufm Ruecken alles, was das Hikerherz behehrt inkl. Pasta bis zum Abwinken, Powerbar und Nutbars, nicht zu vergessen die 2 Weinflaschen… :0). Und natuerlich Zelt, Kocher, Thermorest….wir hatten also alle ziemlich was zu schleppen fuer die ca. 60 km….ungefaehr 15 kg, die aber Gott sei Dank taeglich abgenommen haben! traumhaft schoen wars, wie ihr euch sicher vorstellen koennt! Am letzten Abend haben wir dann einen Israeli kennengelernt, der sich gleich Hals ueber Kopf in Pamela verliebt hat :o ) und den wir dann einfach ohne Erlaubnis des Hauseigentuemers mit zum Wwoofingplatz von Pamela mitgenommen haben. Der wollte naemlich ueber Weihnachten nach Auckland fliegen. Bloed nur, dass dieser noch da war, als wir gestern hier in the middle of nowhere angekommen sind und schon ein bisschen komisch geschaut hat, als hier ploetzlich noch ein jungern Mann mit ankam. Pamelas Luege, er setzte sie hier nur ab hat er wohl auch nicht geglaubt, da 2 Stunden spaeter der Nachbar vorbeikam und “das Internet benutzen wollte”….
Naja, jetzt sind wir halt aufgeflogen, ist aber egal, da wir spaetestens morgen eh abhauen und den guten Mann nicht mehr sehen werden. naja, das schlechte Gewissen plagte und gestern schon fuer ein paar Minuten, aber nach dem dritten Glas Wein konnten wir damit umgehen. So hatten wir also ein sehr geniales Weihnachtsessen mit Kumaraauflauf, Gemuese und tollem Steak (danke an den Koch Tina, die hier in NZ eine tolle Steakbraterin geworden ist). Und genug Wein und Bier gabs auch.
Morgen werde ich mich also von Tina verabschieden (danke fuer die super schoene Zeit mit Dir), ebenso von Pamela und mich auf den langen Weg nach Auckland machen, um Michael vom Flughafen abzuholen und dann beginnt erstmal 1 Monat nur geniessen und nicht an Arbeit oder Geldverdienen denken!
Ich werde weiterhin berichten!

Eure Martina

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Bilder von der Biketour Queen Charlotte Track – ein Traum

damits plastisch wird…sooo schoen hier

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